dionysos

Konstantine Gamsachurdia
Das Lächeln des Dionysos

Der erste Roman des Schriftstellers Konstantine Gamsachurdia und wohl eines der meistgelesenen Bücher der georgischen Literatur.

Die Erfahrungen eines jungen Georgiers, der zur Zeit des Ersten Weltkriegs durch Westeuropa reist. Der Roman ist, angelehnt an Dantes »Göttliche Komödie«, in dreizehn Teile gegliedert und verbindet Formbrüche und ein loses Narrativ mit einer Totalisierung der subjektiven Perspektive, bis hin zu einer Auflösung der Grenze zwischen Außenwelt und Psyche.

Erscheint 2023 (in deutscher Erstübersetzung). Die Übersetzung wird gefördert durch den Deutschen Übersetzerfonds e.V.



«Das Werk «Das Lächeln des Dionysos» zeichnet sechs Jahre aus dem Leben eines georgischen Adligen nach, der, alleingeblieben, ohne Ziel und Zweck, durch die Länder Westeuropas zieht und seinen Platz im Leben nicht finden kann. Dieser Konstantine Savarsamige ist ein Mensch, in dem sich etwas «Oblomovtum», ein Stück faustisches Suchen, der Individualismus Klim Samgins sowie der Schönheitssinn und der Rausch eines Aschenbach vereinigen. Und doch ist er keine Summe aller dieser Helden; er ist eine neue, äußerst lebendige, anziehende und zugleich abstoßende Gestalt, die durch ihren Zwiespalt Spannung und Kraft ausströmt und so einen ganz besonderen, neuartigen Typ einer zerstörten Persönlichkeit darstellt.»
– Steffi Chotiwari-Jünger: Konstantine Gamsachurdia und die Anfänge der sowjetischen Prosa

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